Presseinformation                                               Montag, 01.10.2012

Gründung:  Bürgerinitiative Gegen Schweinemast in Drei Gleichen  in Wandersleben

Pressearbeit:

Sandra Fischer    Dammweg 8 99869 Drei Gleichen OT Wandersleben Tel.: 01741605758

Diana Hildebrandt Bahnhofstr. 18 Drei Gleichen OT Wandersleben Tel.: 01723662992

Dieter Honauer Hans-Hildebrandt-Str. 5  99869 Drei Gleichen  OT Wandersleben Tel: 03620282343

Für weitere Rückfragen stehen wir zur Verfügung. Danke

 

Jauche, Mist und Gestank überrollen Thüringen

Investoren suchen immer wieder  Betreiber in Thüringen für den Bau von Schweinemastanlagen. Wer trägt zum Schluss die Verantwortung für ein stinkendes Thüringen

Gemeinde Drei Gleichen Nach Alkersleben trifft es nun die Gemeinde Drei Gleichen. Wieder muss eineBürgerinitiative gegen die Vorbereitungen einer industriellen Schweinemastanlage in Wandersleben für zunächst 1.000 Schweine kämpfen.

Einwohner aus Wandersleben, Cobstädt, Seebergen und Grabsleben müssen zukünftig mit enormen Geruchsbelästigungen und Bodenverschmutzungen durch den Bau einer Schweinemastanlage von 1.000 Tieren fürchten. Dem Landratsamt liegt bereits ein Genehmigungsantrag vor.

Der Betreiber, ein ehemaliger Wanderslebener, plant für einen größeren Investor die Schweinemastanlage unmittelbar vor dem Ortseingang Wandersleben aus Richtung Seebergen. Die kürzlich gebildete Bürgerinitiative „Drei Gleichen“ will dieses unsinnige und schädliche Vorhaben für die Bewohner der Gemeinde „Drei Gleichen“ mit Protesten und Unterschriftssammlungen stoppen.

Für einen Ort wie Wandersleben im landschaftlich reizvollen Gebiet der Burgen „Drei Gleichen“ ist eine solche Anlage nicht tragbar. Der Charakter des Ortes, der sich bereits mit der „Thüringer Frischei“ und Putenmastanlage arrangiert hat, würde durch den Betrieb einer weiteren industriellen Mastanlage nachhaltig beeinträchtigt werden. Schon die Existenz eines solchen Betriebes würde die in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten erbrachten Anstrengungen zur Verschönerung des Ortsbildes und zur Herrichtung von Häusern und Grundstücken erheblich abwerten. Insbesondere muss man von einer deutlichen Geruchsbelästigung für den ganzen Ort und den umliegenden Ortschaften ausgehen, da man die Anlage unsinnigerweise unmittelbar am Westrand des Ortes und damit in die deutlich vorherrschende Windrichtung bauen will. An jedem Tag mit dem üblichen Westwind werden Schweineausdünstungen durch die Wohnungen und Gärten ziehen. Hinzu kommen die durch den Schweinedung zu erwartenden Umweltbeeinträchtigungen sowie das hohe Verkehrsaufkommen mit den Transport der Schweine und die Ver- und Entsorgungsfahrten der Anlage.

Schließlich ist zu bedenken, dass solche „kleinen“ Anlagen aus Rentabilitätsgründen eines Tages möglicherweise erweitert werden müssen oder sollen, so die Presseverantwortlichen der BI Sandra Fischer und Dieter Honauer. Wir werden über Info-blätter die Bürger weiter informieren. Bereits am Mittwochabend (03.10.2012) wird  im Bürgerhaus Wandersleben um 19:30 Uhr über Ergebnisse der ersten Aktivitäten und weitere Initiativen beraten werden.

Müssen wir also zukünftig mit einem weiter stinkenden und verseuchten Thüringen rechnen???

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